CD-Cover die Geschichte schrieben

Bei der Planung und der Gestaltung eines CD-Covers, handelt es sich in der Regel um eine Kooperation zwischen den jeweiligen Musikern und deren Label. Eine der ersten Bands die sich für die Gestaltung der eigenen Alben-Cover interessierten waren einst die Beatles. Diese durften sich sogar schlussendlich den Designer selbst auswählen, der ihre Cover-Ideen verwirklichen sollte.

Heute kann man was dies betrifft festhalten, dass nur sehr wenige Bands ein derartiges Gespür für die Gestaltung eines Album-Covers besitzen wie eben die Beatles, die mit einigen ihrer Cover echte Maßstäbe setzen konnten. So verwendete die Band unter anderem psychedelische Fotos, künstlerische Collagen oder sogar nur minimalistisches Design, um die eigenen Platten optisch in Szene zu setzen und somit die Aufmerksamkeit der Käufer auf sich zu lenken. Man könnte fast meinen, dass die Beatles ihrer Zeit bereits damals weit voraus waren und daher neue Trends setzten, was die Gestaltung von Alben-Covern betrifft.

Die Entstehung eines anderen legendären Cover-Artwork ist dagegen bis heute noch unklar, wenngleich das Cover von Pink Floyds „Dark Side of the Moon“ heute zu den schönsten und bekanntesten Alben-Covern aller Zeiten gehört. Für dieses Cover arbeitete die Band damals mit Grafikern von „Hipgnosis“ zusammen, die jedoch ebenfalls bis heute kein Wort darüber verloren, wie es zu dem geschichtsträchtigen Cover kam.

Einige Experten gehen davon aus, dass das Cover von „Dark Side of the Moon“ in seinen Grundzügen auf dem Cover von Beethovens „Klaviersonate No. 5“ inspiriert wurde. Auf diesem Cover, das in den 40er Jahren von Alex Steinweiss, dem Erfinder der Plattenhülle, gestaltet wurde, befindet sich ein schwarzer Konzertflügel, in welchem sich das Licht bricht. Auf dem Cover von „Dark Side of the Moon“, aus dem Jahre 1973, wird dagegen ein dreieckiges Prisma von dem Licht gebrochen. Und selbst die Darstellung des Lichts, ist auf diesen beiden Alben-Covern nahezu identisch. Zu verdanken haben Pink Floyd dieses Cover auch ihrer Plattenfirma „EMI“, welche der Band die Zusammenarbeit mit externen Designern erlaubte.