Der Rapper Kanye West steht einmal mehr im Rampenlicht, allerdings nicht aufgrund seiner Musik, sondern wegen seines neusten Album-Covers, bei dem er nach Meinung vieler Fans und Medien eindeutig zu weit ging. Bereits vor Kurzem sorgte der mittlerweile 40-Jährige für eine Diskussion, als er verlauten ließ, die seit 400 Jahren anhaltende Sklaverei sei eine „Wahl“ gewesen.

Dafür erntete der Rapper sowohl von seinen der Fans als auch von vielen Prominenten herbe Kritik, was den Ehemann von Kim Kardashian jedoch nicht davon abhielt, diese erneut zu schockieren. Denn das von Kanye West produzierte Album „DAYTONA“ des Rappers Pusha T ziert ein blutverschmiertes Badezimmer voller Drogen.

Und wäre dies nicht schon makaber genug, so handelt es sich bei dem Badezimmer nicht um das von irgendeinem x-beliebigen Junkie, sondern um das der im Jahre 2012 verstorbenen Sängerin Whitney Houston. Die Sängerin des Welthits „I Will Always Love You“ verstarb im Alter von nur 48 Jahren, wobei der regelmäßige Drogenkonsum der Sängerin eine nicht unbedeutende Rolle gespielt haben soll.

Um überhaupt an das Foto heranzukommen, soll Kanye West sogar selbst in die Tasche gegriffen und 73 000 Euro hierfür gezahlt haben, da er der Meinung war, dass es das ist, was die Leute sehen müssen, wenn sie die Musik auf dem Album hören.

Die Reaktionen im Internet fielen teils vernichtend aus und ließen Kanye West in einem denkbar schlechten Licht dastehen. Kurz nach der Veröffentlichung meldete sich der Cousin von Whitney Houston zu Wort und zeigte sich schockiert von dem Cover. Er sei angewidert davon, ein solches Foto allein aus Publicity-Zwecken zu verwenden und sah die Gefühle von sich und seiner gesamten Familie verletzt.

Jetzt erwartet die Familie der verstorbenen Whitney Houston eine Entschuldigung von Kanye West und dass das Cover ausgetauscht wird. Allerdings ist dies ziemlich unwahrscheinlich. Wenn man Kanye West kennt und weiß, wieviel er dafür investiert hat, um an dieses Bild heranzukommen.