Wie aus verschiedenen Medienquellen berichtet wurde, hatten scheinbar etliche Fans, die das Konzert von Ed Sheeran am 19.07.2018 in Berlin besuchen wollten, teils große Probleme am Eingangsbereich. Dort wurde einigen Fans sogar der Zutritt zum Konzert aufgrund von ungültigen Tickets verwehrt. Hierbei soll es sich zumeist um Tickets gehandelt haben, welche die Personen von Anbietern über eBay oder Viagogo gekauft hatten.

Zu diesem Vorgehen muss gesagt werden, dass Ed Sheeran bereits vor Monaten bekanntgab, gegen den überteuerten Verkauf von Tickets vorgehen zu wollen. Schon für die Tour des Sängers durch Großbritannien wurden etwa 10.000 Tickets storniert, um den Preisen auf dem Schwarzmarkt entgegenzuwirken. Daher war es auch keine große Überraschung, dass zu dem Konzert des Superstars in Berlin lediglich Personen Zutritt erhielten, die über personalisierte Tickets aus dem Direktverkauf autorisierter Verkäufer verfügten.

Bereits vor dem Konzert in Berlin veröffentlichte der Veranstalter in Kooperation mit den zugelassenen Vorverkaufsstellen eine Mitteilung, in welcher man die Fans dazu anhielt, keine Tickets zu erwerben, die nicht von einem der autorisierten Verkäufer stammen.

Vor Ort konnten sich einige der Fans glücklicherweise neue Tickets kaufen, wie eine Besucherin, die mit Ihrer Tochter zu dem Konzert wollte und nach eigenen Angaben 500 Euro für die Tickets im Internet, auf Viagogo und eBay, bezahlt hatte. Da diese Karten allerdings nicht personalisiert waren, wurde den beiden der Einlass zunächst verwehrt. Jedoch konnte die Mutter vor Ort zwei neue Karten für sich und ihre Tochter erwerben, für welche sie erneut 200 Euro zahlen musste. Somit bezahlte die Frau für zwei Tickets insgesamt 700 Euro, worüber sie verständlicherweise alles andere als begeistert war.

Im Rahmen seiner Deutschlandtour spielt Ed Sheeran unter anderem noch zweimal auf Schalke sowie im Anschluss daran in Hamburg und zweimal in München. Wer sich für diese Konzerte jetzt noch mit Karten eindecken will, der sollte dies lediglich über die autorisierten Verkäufer machen, da ansonsten ein derartiges Szenario wie in Berlin drohen könnte.