Merchandising im Sport

Merchandising gehört auch im Sport bereits seit einiger Zeit dazu, vor allem dann, wenn es sich bei dem jeweiligen Verein um einen bekannteren handelt. So profitieren heutzutage zumeist auch die bekanntesten Vereine am meisten durch den Verkauf von Merchandising-Artikeln und steigern auf diese Weise ihre Einnahmen.

Eine regelrechte Revolution in diesem Bereich lässt sich besonders in den vergangenen Jahren im Bereich des Fußballsports feststellen, wenn zum Beispiel ein Spieler wie Neymar Jr. für eine Summe von über 200 Millionen Euro von FC Barcelona zu Paris St. Germain wechselt. Wer jedoch glaubt, dies rechnet sich für den aufnehmenden Verein nur bedingt, der vergisst dabei, welche Außenwirkung Sportler heute bereits haben können.

So konnte man unter anderem nach dem Wechsel des Brasilianers Neymar zu Paris St. Germain beobachten, wie schnell sich ein solcher Transfer für einen Verein refinanzieren kann. Dabei spielen zwar auch die sportlichen Leistungen des verpflichteten Spielers sowie dessen Mannschaft eine Rolle, jedoch sorgen auch die Merchandising-Verkäufe dafür, dass sich solche Verpflichtungen für einen Verein rechnen.

Hierbei setzen die Vereine häufig alleine auf die Strahlkraft eines neuen Stars, was im Fall von Neymar beispielsweise dazu führte, dass Paris St. Germain innerhalb von nur drei Stunden nach der Präsentation des Spielers bereits über 8.000 Trikots verkaufen konnte. Dies brachte dem Verein, bei Preisen von 120 bis 130 Euro pro Stück, bereits in dieser kurzen Zeit einen Gewinn von einer Million Euro ein.

Wie Experten und Analyten im Anschluss an den Mega-Transfer berichteten, dürfte sich der Wechsel des Spielers allein durch die Trikot-Verkäufe bis einschließlich November 2018 rechnen. Damit wäre die gemutmaßte Ablösesumme von etwa 222 Millionen Euro innerhalb von etwas mehr als einem Jahr bereits wieder reingeholt. Und da der Spieler der Mannschaft von Paris zudem auch sportlich weiterhelfen kann und die Merchandising-Abteilung den Fans neben Trikots auch viele andere Fanartikel anbietet, rechnet sich ein solcher Wechsel in der heutigen Zeit sogar richtig.