Bei Rap und Hip-Hop handelt es sich wohl um die beliebtesten Musikrichtungen seit den 90er Jahren. Heute hat selbst Deutschland eine große Deutschrap-Szene aus der bereits Szenegrößen wie Bushido und viele andere hervorgegangen sind. Vorreiter für die Deutschen Vertreter dieser Musikrichtung waren zu Beginn die bekannten Rap-Musiker aus den Vereinigten Staaten, die in den 90er Jahren den Weg für heutige Künstler in diesem Musikgenre legten.

Nicht selten provozierten diese dabei mit ihren Texten, in denen die verschiedensten Schimpfwörter zur Normalität gehörten und immer noch gehören. Doch einige dieser Musiker machten zudem auch aufgrund ihrer Alben-Cover von sich Reden. So wie Ol’Dirty Bastard, der mit seinem Album „Return to the 36 Chambers“ aus dem Jahre 1995, eines der verrücktesten Rap-Alben aller Zeiten erschuf.

Und auch das Cover dieses Albums fiel mächtig aus dem Rahmen, so verwendeten die Grafiker die „Public Assistance Card“ des Rappers auf der Vorderseite des Albums. Ein durchaus starkes Statement eines Rappers, seine eigene Armut auf diese Weise zu Schau zu stellen.

Auch das Album „808s & Heartbreak“ des Rappers Kayne West aus dem Jahre 2008 besticht durch ein äußerst interessantes Design. Die Gestaltung wurde bei diesem Cover der Grafikagentur „Past Tell Museum“, äußerst minimalistisch gehalten. Den Mittelpunkt bilden zwei Mickey Maus ähnliche Hände, welche gerade dabei sind ein Herz zu zerreißen.

Ein deutscher Rapper welcher ebenfalls eigene Maßstäbe bei der Gestaltung seiner Alben-Cover setzen konnte ist dagegen „Sido“. Zu Beginn seiner Karriere etablierte der Rapper die heute bekannte Maske, die er sowohl Live auf der Bühne trug und die auch häufig einen wichtigen Platz in seinen CD-Covern einnahm.

Auf diese Weise wurden sowohl Sido als auch dessen Maske in Deutschland unter den Fans bekannt und sind heute fest in der Geschichte der deutschen Hip-Hop Szene verankert. Und auch das Sido Merchandise mit der Maske darauf gehört zu den Rennern unter den Fans des Rappers.